Aufstellung des Bebauungsplanes N. 163 – Woffelsbacher Bucht

Aufstellung des Bebauungsplanes N. 163 – Woffelsbacher Bucht
hier : Vorstellung der überarbeiteten Planung – 9. Sitzung PLA
vom 29.03.2011 – No.: 18/11, 19/11, 20/11 (Arbeitstitel “Blue Spot- Hot Spot“) „Runder Tisch Woffelsbach“ 04.04.2011.

Sehr geehrter Herr Förster,

ich nehme Bezug auf die vorgenannte 9. Sitzung des PLA vom 29.03.2011 sowie den Runden Tisch Woffelsbach vom 04.04.2011
Für alle Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Bebauungsplan 163 –
Woffelsbacher Bucht gelten die Vorgaben des Europäischen
Förderprogramms INTERREG-IV-A.

Die geplante ,,Neue Mitte Woffelsbach“ wird aktuell im Rahmen des Projektes Blue Spot-Hot Spot mit dem Schwerpunkt Förderung des wasserbezogenen Jugendtourismus diskutiert.
Neue Mitte Woffelsbach im Rahmen des Projektes Blue Spot-Hot Spot mit dem Schwerpunkt Förderung des wasserbezogenen Jugendtourismus.
Vorschläge zur Ausgestaltung der Bucht gab es bereits im Mai 2007 im Zuge der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes.
Auch in 9/2008 war bereits die Rede von der Errichtung eines Info-Kiosk in Höhe des Segel-Club-Woffelsbach, am Ende des Randweges. Geschätzte Kosten 25.000 Euro. Die laufenden Kosten für Betrieb, Wartung und Vandalismus-Versicherung wurden von der Verwaltung im StruHA auf 2.500 Euro im Jahr geschätzt.
Meine Anmerkungen hierzu:
a)Ein Infopunkt könnte an dem Platzwärtergebäude des ehemaligen Campingplatzes, Promenadenweg 5, geplant werden. Hier wird auch zukünftig der Benutzer des „Jugenddorfes“, und auch Tourist, sich mit Informationsmaterial versorgen können.
b)Eine öffentliche Toilette befindet sich bereits derzeit 5 m vom Platzwärtergebäude entfernt und ist leicht in eine behindertengerechte Toilette umzubauen. Betreuung durch zukünftigen Betreiber ! Am Bushof mit einer täglichen Fahrgastbewegung von 1.100-1.200 Personen sieht man von Seiten der Gemeindeverwaltung auch keinen Bedarf. Dies obwohl von Seiten der CDU bei der Hauptversammlung des Ortsverbandes am 21.03.2010 lt. Pressebericht der Bushof als Schandfleck bezeichnet wurde.
c) Eine Asphaltierung oder Pflasterung des“ Randweg“ bis zum „neuen Campingplatz, Schröder, ist abzulehnen. Durch eine Abdeckung mit Kies oder Split werden die Mieter und Besucher des Campingplatzes zum langsamen Fahren gezwungen. Dies dient der Sicherheit der Touristen und ihrer Kinder. Zudem vermindert dies die Gefahr eines späteren weiteren Ausbaus des“ Randweg“ als Zufahrt für alle anderen dort befindlichen Campingplätze.
Alle drei Maßnahmen dienen dem Gedanken des Sparens, in einer Zeit angespannter Haushaltslage. Auch mit Zuschüssen sollte verantwortungsbewusst und sparsam umgegangen werden. Auch Zuschüsse sind letztlich „Steuern“

Stellplätze für 10 bis 20 Wohnmobile an Wochenenden oder Feiertagen sind konträr zum Gedanken eines Jugenddorfes. Jugendliche kommen gewöhnlich mit dem Zelt und nicht dem Wohnmobil.

Mit freundlichem Gruß

Peter Egon Krins