Geboren 1966 in Kesternich, lebt er bis heute in seinem Heimatort. Er ist seit 1996 verheiratet und Vater zweier erwachsener Kinder.
Alexander Zorn ist seit 2017 Mitglied der UWG Simmerath. Bei der letzten Kommunalwahl 2020 kandidierte Herr Zorn für die UWG Simmerath in dem Wahlkreis Kesternich Unterdorf und auf der Reserveliste der UWG.

Beruflicher Werdegang

Nach seiner Ausbildung in der Finanzverwaltung NRW beim Finanzamt Aachen-Innenstadt und Schleiden absolvierte Herr Zorn sein Studium an der Fachhochschule für Finanzen in Nordkirchen, dass er als Diplom-Finanzwirt abschloss.
Von 1985 bis 2001 war er als Beamter im gehobenen nichttechnischen Dienst der Finanzverwaltung NRW tätig.

Alexander Zorn: Auf Augenhöhe mit dem Bürger

“Die kommenden Jahre müssen ganz im Zeichen der Digitalisierung stehen. Deshalb lehne ich den geplanten Rathausanbau ab – eine solche Investition passt nicht zur aktuellen Haushaltslage. Stattdessen muss die Verwaltung von Routineaufgaben entlastet werden, damit sie mehr Zeit für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger hat.

Mir liegt besonders am Herzen, dass unsere Dörfer lebendig bleiben. Mit Unterstützung der Verwaltung sollen die Menschen vor Ort ihre Gemeinde aktiv gestalten und weiterentwickeln können. Wenn Menschen sich in Vereinen engagieren oder freiwillig für ihre Nachbarschaft einsetzen, entsteht nicht nur Gemeinschaft, sondern auch Vertrauen, Teilhabe und Mitverantwortung. Dabei ist der Schutz unserer Landschaft ebenso wichtig wie der Ausbau erneuerbarer Energien – mehr Photovoltaik gehört auf unsere Dächer, nicht in die Felder.

Auch die Verkehrssicherheit muss verbessert werden – besonders für unsere Kleinsten. Alle Schulwege gehören auf den Prüfstand und müssen sicherer werden, zum Beispiel durch den Einsatz von Schülerlotsen.”

UWG Simmerath
Wahlbezirke Gemeinde Simmerath

Listenkandidaten Gemeinde Simmerath

Bezahlbaren Wohnraum schaffen

Die UWG Simmerath setzt sich mit Nachdruck für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums ein – für alle Menschen, die in Simmerath leben oder hier Zuflucht suchen. Wohnen ist ein Grundrecht, kein Luxus. Deshalb braucht es mutige, durchdachte und sozial gerechte Lösungen, die den lokalen Bedürfnissen gerecht werden.

Vielfalt statt Einheitsbrei – Wohnformen für alle Lebenslagen

Die UWG fordert:

  • Kleine, bezahlbare Wohnungen für Singles, junge und ältere Menschen
  • Familiengerechte Wohnungen mit ausreichend Platz für Kinder und gemeinsames Leben
  • Mehrgenerationenhäuser, die das Miteinander fördern und Isolation im Alter vorbeugen

Bauen neu denken – kostengünstig und ressourcenschonend

Damit bezahlbares Wohnen Realität wird, braucht es eine Reform der Bauvorschriften:

  • Förderung von Einliegerwohnungen und der Umnutzung von Dachgeschossen
  • Nutzung bestehender Bausubstanz durch kreative Konzepte für Altbauten
  • Nachhaltige Sanierung statt Abriss – ökologisch und ökonomisch sinnvoll

Flächen schützen – keine blinde Ausweisung neuer Baugebiete

Die UWG Simmerath lehnt eine ungehemmte Ausweisung neuer Baugebiete ab. Denn:

  • Sie führt zu hohem Landschaftsverbrauch und gefährdet die Natur
  • Sie löst den Mangel an bezahlbarem Wohnraum nicht nachhaltig
  • Sie fördert Zersiedelung statt lebendige Ortskerne

Stattdessen setzt sich die UWG für eine intelligente Innenentwicklung ein:

  • Neue Nutzungskonzepte für Altbauten
  • Nachverdichtung mit Augenmaß
  • Gemeinwohlorientierte Wohnprojekte in Kooperation mit Genossenschaften und sozialen Trägern

Für bezahlbaren Wohnraum: UWG – Ihre Stimme im Gemeinderat.

Digital statt Monomental

Die Zukunft der kommunalen Verwaltung liegt nicht im Beton, sondern im digitalen Fortschritt. Statt Millionen in monumentale Bauprojekte zu investieren, muss Simmerath den Weg der intelligenten Digitalisierung einschlagen. Ziel ist es, die Verwaltung gezielt zu entlasten und von Routinetätigkeiten zu befreien. So gewinnen die Mitarbeitenden Zeit und Ressourcen, um sich auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt: individuelle Bürgerberatung, die Bearbeitung komplexer Einzelfälle, die Erhöhung der öffentlichen Sicherheit und die Umsetzung von Projekten, die unsere Gemeinde lebenswert und leistungsfähig halten.

Simmerath hat die Chance, hier als Vorreiter zu agieren – mit einem modernen, effizienten und bürgernahen Verwaltungsmodell, das auf digitale Prozesse statt auf zusätzliche Büroflächen setzt.

Kein Rathauspalast – sondern seriöse Haushaltspolitik

Die geplante Erweiterung des Rathauses inklusive eines sogenannten „Bürgerwohnzimmers“ – dessen Nutzen bislang völlig unklar bleibt – muss gestoppt werden. Auch wenn Fördermittel von bis zu 60 % in Aussicht stehen, bleibt das Projekt ein finanzielles Risiko für die Gemeinde. Die Zahlen sprechen für sich:

  • 1.000 m² zusätzliche Nutzfläche sollen rund 21 Millionen Euro kosten
  • Hinzu kommen 2,5 Millionen Euro für den „Bürgerpark“
  • Langfristige Unterhalts- und Betriebskosten sind nicht einmal eingerechnet

Diese Mittel sind derzeit nicht vorhanden! Für die nächsten Jahre sind im Haushalt neue Schulden in Millionenhöhe geplant.

Keine Ausweitung der Verwaltung – klare Haltung der UWG Simmerath

Für die UWG Simmerath steht fest: Die Verwaltung darf nicht weiter aufgebläht werden. Neue Aufgaben dürfen den Kommunen nicht länger ungefragt aufgebürdet werden. Stattdessen braucht es eine klare Aufgabenbegrenzung und eine konsequente Digitalisierung der bestehenden Prozesse. Daraus folgt: Eine Erweiterung des Rathauses ist nicht zukunftsorientiert.

Parkraum statt Prestige – ein Konzept für alle

Statt eines teuren Rathausanbaus mit fragwürdiger Funktionalität fordert die UWG Simmerath ein neues, durchdachtes Parkkonzept für den Bereich rund um Rathaus und Krankenhaus. Dieses muss:

  • ausreichend Parkplätze für Kundinnen und Kunden unserer Geschäfte, Besucherinnen und Besucher von Rathaus und Krankenhaus sowie für die in Simmerath beschäftigten bieten
  • die geplanten Parkflächen im Bürgerpark zurück bauen, um einen wirklichen, ökologisch wertvollen Bürgerpark für Simmerath zu schaffen

Fortschritt heißt Umdenken

Simmerath braucht keine monumentalen Bauwerke, sondern digitale Lösungen, die den Alltag der Bürgerinnen und Bürger verbessern. Die UWG Simmerath steht für eine Verwaltung, die effizient, transparent und zukunftsfähig arbeitet – und für Investitionen, die wirklich Sinn ergeben.

Eine Verwaltung für die Bürger: UWG – Eure Stimme im Gemeinderat.

ÖPNV neu denken

Der öffentliche Nahverkehr (ÖPNV) in Simmerath steht vor großen Herausforderungen. Trotz erheblicher finanzieller Mittel trägt das bestehende Angebot kaum zur Mobilitätswende bei. Die UWG Simmerath fordert daher einen grundlegenden Kurswechsel – weg von ineffizienten Strukturen, hin zu innovativen, bezahlbaren und verlässlichen Lösungen für die Menschen in unserer Region.

Probleme des aktuellen Systems:

  • Unzureichende Erreichbarkeit: Viele Ortsteile sind schlecht angebunden, Haltestellen liegen weit entfernt.
  • Geringe Auslastung: Große Busse fahren oft nahezu leer – ein ökologisch und ökonomisch fragwürdiger Zustand.
  • Unzuverlässigkeit: Fahrermangel, Schnee und andere Ausfälle machen den ÖPNV unberechenbar.
  • Kostenexplosion: Steigende Umlagen belasten die Kommunen und Bürger, ohne dass die Qualität spürbar steigt.

Warum kein kostenloser ÖPNV?

Ein kostenloser ÖPNV klingt verlockend, doch die Realität sieht anders aus: Die Finanzierung würde über höhere Steuern erfolgen – und das bei einem Angebot, das viele Bürger gar nicht nutzen können. Die UWG lehnt daher neue Ausgaben ohne strukturelle Reformen ab.

Mobilität neu denken

Bereits 2019 hat die UWG Simmerath alternative Konzepte ins Spiel gebracht, die heute aktueller sind denn je:

  • Autonomes Fahren: Flexible, fahrerlose Kleinbusse könnten auch abgelegene Ortsteile zuverlässig bedienen.
  • UpBus-Konzept: Ein innovatives System, das auf Abruf funktioniert und sich an den tatsächlichen Mobilitätsbedürfnissen orientiert.
  • Digitale Vernetzung: Echtzeit-Informationen, Buchung per App und intelligente Routenplanung müssen Standard werden.

Mobilität für alle – ohne eigenes Auto

Gerade in ländlichen Regionen wie Simmerath brauchen wir Lösungen, die den Alltag erleichtern, die Umwelt schonen und die Lebensqualität erhöhen. Mobilität darf kein Privileg sein – sie muss für alle zugänglich, bezahlbar und zuverlässig sein.

Simmerath muss Vorreiter werden.

  • Eine ehrliche Bestandsaufnahme des aktuellen ÖPNV.
  • Pilotprojekte für neue Mobilitätsformen.
  • Kooperationen mit Forschung, Start-ups und Nachbarkommunen.
  • Eine transparente Kosten-Nutzen-Analyse aller Maßnahmen.

Für die Mobilität von morgen: UWG – Ihre Stimme im Gemeinderat.

Stärkung des Miteinanders

Mir liegt besonders am Herzen, dass unsere Dörfer lebendig bleiben – nicht als museale Orte, sondern als pulsierende Gemeinschaften, in denen Menschen gerne leben, arbeiten und sich einbringen. Damit das gelingt, braucht es eine enge Zusammenarbeit zwischen engagierten Bürgerinnen und Bürgern und einer unterstützenden Verwaltung, die nicht nur verwaltet, sondern gestaltet. Die Menschen vor Ort sollen die Möglichkeit haben, ihre Gemeinde aktiv mitzugestalten – sei es durch Bürgerprojekte, Dorfentwicklungsinitiativen oder kreative Ideen für das Zusammenleben.

Engagement schafft Zusammenhalt

Wenn sich Menschen in Vereinen engagieren, Feste organisieren oder sich freiwillig für ihre Nachbarschaft einsetzen, entsteht weit mehr als nur ein funktionierendes Miteinander. Es wächst Vertrauen, Teilhabe und Mitverantwortung – Werte, die unsere Gesellschaft tragen und gerade in ländlichen Räumen unverzichtbar sind. Dieses Engagement verdient Anerkennung, Förderung und gute Rahmenbedingungen.

In vielen Dörfern haben Bürger großartiges geschaffen:

  • Tenne in Eicherscheid
  • Dorfgemeinschaftshaus und Sportanlage in Kesternich
  • Antoniushof Rurberg
  • Dorfladen in Rollesbroich
  • Dorfplätze und Grünanlagen
  • Vereinsheime

Solche Initiativen verdienen nicht nur Anerkennung, sondern müssen auch künftig aktiv und nachhaltig gefördert werden. Sie tragen wesentlich zum Zusammenhalt der dörflichen Gemeinschaften bei, zur kulturellen Vielfalt und zur Lebensqualität in in den Dörfern bei. Die Unterstützung darf sich dabei nicht allein auf finanzielle Mittel beschränken, sondern sollte insbesondere auch strukturelle und organisatorische Hilfen umfassen – etwa durch Beratung, Vernetzung oder die Bereitstellung von Ressourcen.

Vereinsräume erhalten – Engagement ermöglichen

In allen Orten ist sicherzustellen, dass die gemeindlichen Gebäude, die von Vereinen und Initiativen genutzt werden, dauerhaft erhalten bleiben. Diese Räume sind mehr als nur Infrastruktur – sie sind Orte der Begegnung und des Austauschs. Die Kommunen müssen gewährleisten, dass diese Gebäude weiterhin den Vereinen zur unentgeltlich Verfügung stehen. Ein verlässlicher Zugang zu solchen Räumen ist eine Grundvoraussetzung für aktives Ehrenamt und lebendige Vereinsarbeit. Vereinsarbeit ist proaktive Sozialarbeit.

Bürgerprojekte und Vereine fördern: UWG – Ihre Stimme im Gemeinderat.

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Heimat und Natur bewahren

Unsere Heimat ist mehr als nur ein geografischer Ort – sie ist ein emotionales Fundament, ein kulturelles Erbe und ein ökologischer Lebensraum. Die Natur, die uns umgibt, prägt unsere Identität, bietet Erholung, Nahrung und Schutz. Doch diese Heimat steht unter Druck: Der zunehmende Landschaftsverbrauch durch Siedlungsbau, Infrastrukturprojekte und industrielle Nutzung gefährdet nicht nur die Biodiversität, sondern auch das, was wir als „Zuhause“ empfinden.

Landschaftsverbrauch ein sensibles Thema ist

  • Flächen sind endlich: In Deutschland werden täglich mehrere Hektar Boden versiegelt – das entspricht etwa der Fläche von zehn Fußballfeldern.
  • Naturverlust ist Heimatverlust: Wälder, Wiesen und Felder verschwinden, und mit ihnen auch Tiere, Pflanzen und gewachsene Kulturlandschaften.
  • Folgen für Klima und Wasserhaushalt: Versiegelte Böden speichern weniger Wasser, heizen sich stärker auf und verschärfen lokale Klimaphänomene.

Augenmaß statt Wachstum um jeden Preis

Ein verantwortungsvoller Umgang mit unserer Landschaft bedeutet nicht, jegliche Entwicklung zu stoppen – sondern sie klug zu steuern:

  • Nachverdichtung statt Neubau: Städte und Gemeinden sollten bestehende Flächen effizienter nutzen, bevor neue Gebiete erschlossen werden.
  • Grüne Infrastruktur fördern: Parks, Grünzüge und Biotope müssen integraler Bestandteil jeder Planung sein.
  • Bürgerbeteiligung stärken: Heimat entsteht durch Mitgestaltung – Planungsprozesse sollten transparent und inklusiv sein

Natur bewahren – Zukunft gestalten

Gleichzeitig müssen wir unsere einzigartige Kulturlandschaft schützen. Sie ist nicht nur Lebensraum für Mensch und Tier, sondern auch Identitätsstifterin und Erholungsort. Der Ausbau erneuerbarer Energien ist dabei ein zentraler Baustein für eine nachhaltige Zukunft – aber mit Augenmaß. Photovoltaik gehört vorrangig auf unsere Dächer, nicht in unsere Felder. Denn Klimaschutz und Landschaftsschutz dürfen keine Gegensätze sein, sondern müssen Hand in Hand gehen.

Heimat als Zukunftsversprechen

Wer Heimat bewahren will, muss auch an kommende Generationen denken. Nachhaltige Raumplanung ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Sie verbindet Ökologie mit sozialer Verantwortung und wirtschaftlicher Vernunft.

Heimat und Natur bewahren: UWG – Ihre Stimme im Gemeinderat.

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